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Pfeffer



Pfeffer wurde seit über Jahrtausenden zwischen Asien und Europa gehandelt. In der Antike wurde der Pfeffer, der aus Asien nach Europa gebracht wurde, sogar mit Gold augewogen. Auch im Mittelalter wurde Europa aus Asien mit Pfeffer versorgt, so dass Seefahrer einen Seeweg nach Indien finden sollten, um damit das kostbare Gewürz schneller nach Europa zu bringen. Auch heute erfreut sich das Gewürz noch großer Beliebtheit.



Bis vor rund 1000 Jahren war das Pfeffergewächs lediglich in Indien zu finden, ehe sie nach Indonesien und Malaysia transportiert wurde. Heute werden bis zu 200.000 Tonnen Pfeffer pro Jahr geerntet.



Die Pfeffergewächse, die in ihren Früchten das Gewürz in sich tragen, können eine Höhe von bis zu zehn Metern erreichen, allerdings werden sie zumeist auf eine Größe von drei bis vier Metern gestutzt. Die Pflanze ist bis zu 30 Jahre lang ertragreich und kann zwei Mal im Jahr abgeerntet werden.



Pfeffer wird durch unterschiedliche Methoden gewonnen. So wird der grüne Pfeffer aus unreifen bzw. früh geernteten Früchten gewonnen und anschließend in Salzwasser eingelegt. Der schwarze Pfeffer kommt ebenfalls aus unreifen bzw. früg geernteten Früchten, allerdings wird er nicht in Salzwasser eingelegt. Aus reifen roten Pfefferbeeren entsteht der weiße Pfeffer, indem die Pfefferbeeren geschählt und anschließend getrockend werden. Dieser Prozess dauert besonders lange. Der rote Pfeffer entsteht ebenfalls aus reifen, ungeschälten Pfefferfrüchten und wird wie der grüne Pfeffer eingelegt.