Gewürze - Herkunft, Art & Wirkung
Gewürze sind Teile von Pflanzen, die aufgrund ihrer würzigen, bitteren oder süßen Geschmackstoffe für die Zubereitung von Speisen, Getränken und auch Medikamenten verwendet werden.
Bei Gewürzen wird generell unterschieden zwischen:
- Anorganischen Stoffen wie z.B. Kochsalz
- Pflanzen- oder Pflanzenteile wie Blüten, Rinde und Samen
- Tierischen Substanzen wie Honig
- Gewürzzubereitungen wie Senf
- Hergestellte Aromen wie Vanillin
Viele Gewürze werden für gesundheitliche Zwecke eingesetzt oder sollen der Heilung dienen. Beispiele für die Wirkung sind:
- Entspannung und Beruhigung
- Förderung der Konzentration
- Stabilisierung des Herz-Kreislauf-System
- Förderung der Fettverdauung
Gewürze können auch Krankheiten wie einer Erkältung vorbeugen:
scharf: Pfeffer und Chilli stärken die Abwehrkräfte und wirklen ausserdem positiv auf die Nasenschleimhaut ein, indem sie eine bessere Durchblutung fördern
würzig: Paprika z.B. kann den Schnupfen vertreiben und das Immunsystem stärken.
Auch heimische Gewächse wie Rote Bete oder Schwarzwurzel enthalten besonders viele förderliche Inhaltsstoffe, welche mit ausreichend Flüssigkeit ergänzt, das Immunssystem stabil halten können bzw. Krankheitserreger/ Viren aus dem Körper schwemmen lassen.
Die meisten Gewürze stammen aus Indien, dem Nahen Osten und dem Mittelmeerraum. Aber auch in Deutschland sind die Wachstumdbedingungen für einige Pflanzen ausreichend: in Deutschland gibt es ca. 80 Arten von Arznei- und Gewürzpflanzen, wie beispielweise Dill, Fenchel, Thymian und Kümmel.
Riechen, anfassen und probieren kann man in Europas erstem Gewürz-Museum - in der Hamburger Speicherstadt. Rund 50 Gewürze aus aller Welt, von Anis bis Zimt in verschiedenen Formen in Glasvitrinen vorgestellt.
Das einzige Gewürzmuseum der Welt ist ein Erlebnismuseum für die ganze Familie.